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 egium-musicum-rendsburg/
SUMMARY:Sinfoniekonzert Collegium musicum Rendsburg
DESCRIPTION:Im aktuellen Programm des Collegium musicum stehen drei sehr un
 terschiedliche romantische Werke auf dem Programm: Brahms’ „Tragische 
 Ouvertüre“\, Elgars Cel-lokonzert und schließlich drei der „Slawisch
 en Tänze“ von Antonin Dvořák.\n\nJohannes Brahms „Tragische Ouvert
 üre“ von 1880 stand für den Komponisten viel-leicht selbst etwas am Ra
 nde: Er\, der doch überzeugt von der Kraft der absoluten Musik - also Mus
 ik ohne szenische oder programmatische Bindung - war\, lehnte sich mit ein
 er programmlosen Ouvertüre recht weit aus dem Fenster\, hat diese Gat-tun
 g doch ihren Ursprung in der Oper bzw. dem Schauspiel. In diesem Zwiespalt
  war der Ouvertüre zunächst auch nur mäßiger Erfolg beschieden\, obwoh
 l sie heute unbestritten zu Brahms’ großen sinfonischen Werken zählt u
 nd einen großen emo-tionalen Bogen schlägt.\n\nAuch die Uraufführung vo
 n Elgars Cellokonzert wurde kühl aufgenommen\, was wohl vor allem an der 
 mangelnden Probenzeit lag\, die Solisten und Orchester unter der Leitung d
 es Komponisten zur Verfügung gestellt wurde. So erfuhr das Spätwerk des 
 englischen Meisters erst in den 1960er Jahren wieder größere Aufmerksamk
 eit\, als sich vor allem die junge Cellistin Jacqueline du Pré dafür ein
 setzte. Inzwischen gilt es als eines der bedeutendsten Werke für das Inst
 rument. Solistin ist die junge Kieler Cellistin Ida Dettenborn\, die berei
 ts mit zahlreichen Preisen für ihr Spiel aus-gezeichnet wurde\, unter and
 erem mit einem 1. Bundespreis bei „Jugend Musiziert“.\n\nIm Gegenteil 
 zu den vorgenannten\, waren Dvořáks „Slawische Tänze“ von Anfang an
  Hits: Brahms’ Vermittlung hatte dem jungen tschechischen Komponisten ei
 nen großen Verleger verschafft\, der gleich eine Reihe von „nationalen 
 Klavierwerken“ im Stile der „Ungarischen Tänze“ bestellte. Dvořák
  lieferte die ersten acht Tänze für Klavier Vierhändig und lieferte auc
 h schnell eine Orchesterfassung. Acht Jahre spä-ter folgte eine zweite Se
 rie. Aus dieser Gruppe erklingen drei Tänze: Eine Polonaise\, eine Dumka 
 und eine zum Ende hin immer wilder werdende Skočna.\n\nEs spielt das Coll
 egium musicum der Musikschule im Kreis Rendsburg-Eckernförde unter der Le
 itung von Christian Gayed.\n\nDer Eintritt ist frei\, um Spenden wird gebe
 ten.
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